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Als einer der ältesten und renommiertesten Falkenhöfe
Deutschlands hat sich der Bayerische Jagdfalkenhof
Schillingsfürst als Ziel gesetzt, bei Flugvorführungen mit
Greifvögeln, den Menschen Biologie und Lebensweise dieser
beeindruckenden Tiere näher zu bringen.
Der Bayerische Jagdfalkenhof möchte die auch heute noch oft
vorkommenden Vorurteile, wie z.B. Krummschnabel und Raubvogel,
in der Bevölkerung abbauen und um Verständnis werben. Als
weitere Ziele sind die Ausbildung qualifizierter Falkner in den
jährlich stattfindenden Falkner-Lehrgängen und die Nachzucht der
vom Aussterben bedrohter Greifvögel zu nennen.
Der Bayerische Jagdfalkenhof ist aus diesen Gründen 1997 in Die
EAZA, European Association of Zoos and Aquaria, als bisher
einzige Institution seiner Art aufgenommen worden. Außerdem ist
er Mitglied im EEP, Europäisches Erhaltungszuchtprogramm und
stellt einen Teil seiner Nachzuchten Auswilderungsprogrammen zur
Verfügung. Wie z.B. Bartgeier für das WWF Auswilderungsprogramm
"Rauristal", in den Österreichischen Alpen, Sakerfalken in
Kasachstan, aber auch ganz "artfremd" Weißstörche in der
Zweigstelle im Wildpark Schloss Tambach. |