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  >> Greifvögel | Habicht

 

  Habicht - Accipiter gentilis

Aussehen:

Das Gefieder von Junghabichten ist oberseits braun mit helleren Federsäumen. Die Unterseite ist gelblich bis roströtlich mit dunkelbrauner Längsstreifung - daher auch der Name "Rothabicht".

Das Altersgefieder, welches nach der ersten Mauser getragen wird, ist unterseits weiß mit braungrauer Querbänderung - beim männlichen Habicht ist diese Zeichnung feiner als beim weiblichen. Die Oberseite ist braungrau bis grau, bei alten männlichen Tieren schon ins bläuliche gehend. Beide Geschlechter haben einen weißlichen Überaugenstreif sowie rein weiße Unterschwanzdecken. Die gelblichen Augen färben sich mit zunehmendem Alter orangerot, bei alten Männchen z.T. sogar rubinrot. Im Stoßgefieder sind 4-5 dunkel Binden zu sehen.

Größe und Gewicht:

Männchen: Größe 47 cm - 53 cm, Spannweite 95 cm -105 cm, Gewicht 570g - 870 g

Weibchen: Größe 55 cm - 62 cm, Spannweite 110 cm -120 cm, Gewicht 820 g - 1300 g

Vorkommen und Brut:

Der Habicht lebt in Eurpoa bis zur Wolga mit Ausnahme Südeuropas und des nördlichen Skandinaviens. Der Horst wird in Waldbeständen, meist in der Nähe von Wegen, Schneise, Bächen oder Waldblösen errichtet. Das Nest baut der Habicht meist im unteren und mittleren Kronenbereich (10 - 20 m hoch) von Nadel- und Laubbäumen. Zwischen Ende März und Mitte April werden 2 - 5 etwa hühnereigroße, grünlichweiße Eier gelegt. Das Gelege wird 35 - 42 Tage bebrütet.

Beute:

Habichte sind vielseitige Jäger. Ihr Jagdflug ist rasant und führt in der Regel nur über kurze Distanzen.

Dabei wird jegliche Deckung genutzt, um dann überraschend zum Erfolg kommen zu können. Auf dem Speisezettel stehen in erster Linie Vögel bis zur Größe eines Auerhahns und Säugetiere bis Hasengröße. Die wichtigsten Beutetiere in weiten Teilen Deutschlands sind Kaninchen, Tauben und Krähenvögel, aber selten Aas, Reptilien und Insekten.

Den Beinamen "Hühnerhabicht" trägt dieser Greif eigentlich zu Unrecht, da das Haushuhn nur in selten als Beute dient.

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