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Kaiseradler - Aquila heliaca
Aussehen:
Altvögel sind schwarzbraun gefärbt, die Kopfoberseite und der Nacken
deutlich heller. Auffallend sind die weiß-gelblichen Schulterfedern, die
bei der iberischen Unterart besonders ausgeprägt sind. Das Stoßgefieder
ist grau mit schwarzen Querbinden und breiter, dunkeler Endbinde. Die
Ober- und Unterschwanzdecken sind hell.
Größe
und Gewicht:
Männchen: Größe 79 - 84cm, Spannweite 185 - 205 cm, Gewicht ca. 2700 g
Weibchen: Größe 79 - 84 cm, Spannweite 200 - 220 cm, Gewicht ca. 3500 g
Vorkommen und Brut:
Kaiseradler leben in zwei Unterarten im europäischen-asiatischen Raum.
Auf der iberischen Halbinsel lebt die kontrastreichere Unterart (Aquila
Heliaca adalberti). Von Südeuropa und Südrußland bis zum Baikalsee ist
die östliche Unterart (Aquila heliaca beheimatet.
Kaiseradler sind in offenen Landschaften mit lockerem Baumbestand
anzutreffen, vorrangig im Flachland. Gerade im spanischen Raum macht dem
Kaiseradler die massive Abholzung der Korkeichenwälder schwer zu
schaffen, da ihm dadurch wichtige Brutmöglichkeiten genommen werden. Der
Horst wird meist in Laubbäumen errichtet. In Spanien werden Mitte
Februar bis Ende März, in Südosteuropa Ende März bis Mitte April 2 - 4
Eier gelegt. Das Gelege wird 41 - 44 Tage bebrütet.
Beute:
Kaiseradler erbeuten vorrangig mittelgroße Säugetiere und Vögel. Ach
Aas wir angenommen. andere Tiere wie Schildkröten und Frösche sind nur
Nahrungsergänzung. Während das Hauptbeutetier der westlichen Unterart
das Kaninchen ist, ernährt sich die östliche Unterart vorrangig von
Zieseln, Hamstern und Junghasen.
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