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Mäusebussard - Buteo buteo
Aussehen:
Die
Bestimmung des Mäusebussards ist mit unter sehr schwierig, da er in
nahezu allen Farbvarianten vorkommt. Von nahezu reinweiß, über
cremefarben und braun bis zu einem dunkel schwarzbraun. Diese
Farbvariante ist unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft. Der
Normaltyp ist oberseits braun und die Körperunterseite mehr oder weniger
hell mit dunkler Längs- und Querfleckung. Die Flügelunterseiten zeigen
eine dunkle Handwurzel und dunkle Flügelspitzen.
Der Stoß weist 8 - 12 dünne, dunkle Querbinden mit einer breiteren
Endbinde auf.
Größe
und Gewicht:
Männchen: Größe 51 - 56 cm, Spannweite 115 - 135 cm, Gewicht 600 - 900 g
Weibchen: Größe 51 - 56 cm, Spannweite 115 - 135 cm, Gewicht 800 - 1200
g
Vorkommen und Brut:
Mäusebussarde leben in ganz Europa außer Nordskandinavien, ostwärts
durch den asiatischen Waldgürtel bis zum Pazifik. Sofern Bäume zum
Brüten und Freiflächen zum Jagen vorhanden sind, trifft man den
Mäusebussard fast überall an. Sie sind in der Biotopwahl recht
anspruchslos - dies ist wohl der Hauptgrund für seine starke
Verbreitung. Schon im Winter können bei sonnigen Wetter balzende
Mäusebussarde beobachtet werden. Der Horst wird in Bäumen erbaut und
fast immer mit frischgrünen Nadel- oder Laubzweigen "begrünt". Zwischen
Ende März und Mitte Mai werden 2 - 4 Eier gelegt. Das Gelege wird 33 -
38 Tage bebrütet.
Beute:
Mäusebussarde sind typische Kleintierjäger. Wühlmäuse stehen auf dem
Speisezettel ganz oben (70-98%). Auch andere Kleinsäuger wie Ratten,
junge Kaninchen, Würmer, Insekten, Schnecken, Frösche und andere
Kleintiere dienen als Nahrung. Da der Mäusebussard auch gerne Aas
annimmt, steht er im Verruf auch größere Tiere wie Hasen zu schlagen.
Meist sind diese Beobachtungen in unmittelbarer Nähe von Straßen oder
Bahnstrecken zu machen. Tiere die Opfer des Straßen- oder
Schienenverkehrs werden werden vom Mäusebussard als Nahrungsquelle
dankend angenommen.
Bedauerlicherweise führt gerade diese Verhaltensweise zu zahlreichen
Verlusten unter den Mäusebussarden, da sie oft selbst zu Opfern des
Verkehrs werden. Die Beute wird meist vom Ansitz (Baum, Pfahl, Erdhügel)
aus gejagt.
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