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  >> Greifvögel | Rotmilan

 

  Rotmilan - Milvus milvus

Aussehen:

Der Rotmilan hat ein rotbraunes Erscheinungsbild Die Unterseite ist rostbraun und dunkel längsgestreift. Auf der Flügelunterseite ist je ein großer, weißer Fleck erkennbar. Die Oberseite ist bräunlicher mit einer hellen Flügelbinde. Der Kopf ist hellgrau. Der Schnabel schwarz, kann sich im Alter aber ins Gelbliche verfärben.

Größe und Gewicht:

Männchen: Größe ca.62 cm, Spannweite ca. 160 cm, Gewicht 800 - 1000 g

Weibchen: Größe ca. 62 cm, Spannweite ca. 160 cm, Gewicht 960 - 1600 g



Vorkommen und Brut:

Der Rotmilan ist eine fast rein mitteleuropäische Greifvogelart. Nur sehr vereinzelt ist er in Nordafrika anzutreffen. Das Hauptverbreitungsgebiet ist Deutschland - hier leben zwischen 50 % und 65 % des Weltbestandes dieses Greifvogels. Offene, abwechslungsreiche und möglichst hüglige Landschaften sind der bevorzugte Lebensraum des Rotmilans. Gewässer sind für den Lebensraum des Rotmilanes nicht zwingend notwendig - in Gegensatz zu seinem nächsten Verwandten dem Schwarzmilan. Der Horst wird vorrangig in Laubbäumen errichtet und "milantypisch" mit Lumpen, Fellresten, Papier, Unrat aber auch Folien ausgekleidet. Dies birgt die Gefahr in sich, dass sich Wasser im Horst ansammeln kann, da es durch evtl. vorhandene Folien nicht ablaufen kann - es kann so zur Unterkühlung der Jungvögel oder zum absterben der Eier kommen. Zwischen Ende März und Anfang Mai werden 2 - 3 Eier gelegt. Das Gelege wird etwa 38 Tage bebrütet.
 

Beute:

Die Ernährung der Rotmilane ist sehr vielseitig. Kleinsäuger wie Wühlmäuse und Hamster sind die wichtigsten Beutetiere. Aber auch junge Kaninchen, Vögel bis Krähengröße können bewältigt werden. Insekten, Reptilien, Frösche und Aas ergänzen die Nahrung ebenso wie ein teilweises Beuteschmarotzen bei anderen Greifvögeln.

 

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