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Schreiadler - Aquila pomarina
Aussehen:
Alte Schreiadler sind einfarbig braune Greifvögel mit dunkleren
Schwungfedern. Die oberen und unteren Schwanzdecken sowie die
Unterflügeldecken sind heller als der Körper. Jungvögel sind wesentlich
dunkler befiedert und tragen gelbliche Tropfenflecken auf den
Oberflügeldecken die eine helle Binde bilden.
Größe und Gewicht:
Männchen: Größe 61 - 66 cm, Spannweite ca. 145 cm, Gewicht ca. 1200 g
Weibchen: Größe 61 - 66 cm, Spannweite ca. 160 cm, Gewicht ca. 1500 g
Vorkommen und Brut:
Schreiadler leben in Ost- und Südosteuropa sowie im östlichen
Mitteleuropa und auch in Vorderasien. In Deutschland brüten Schreiadler
nur noch in den östlichen Landesteilen von Mecklenburg - Vorpommern und
Brandenburg. Seit einigen Jahren besteht eine kleine Wiederansiedlung in
östlichen Harzvorland. Laub-, Nadel- und Mischwälder mit Blößen,
Lichtungen, Wiesen und Sümpfen sind der Lebensraum des Schreiadlers.
Normalerweise nur in Ebenen und Hügellandschaften brütend, trifft man
den Schreiadler auch im Mittelgebirge an. Der Horst wird in Laub- und
Nadelbäumen errichtet und mit grünen Laub- und Nadelzweigen begrünt.
Zusätzlich polstert der Adler die Horstmulde mit Gras aus. Ende April
bis Anfang Mai werden 2 Eier gelegt. Das Gelege wird 38 - 43 Tage
bebrütet.
Beute:
Schreiadler sind in vorrangig Kleintierjäger, aber auch Reptilien und
Frösche stehen auf dem Speisezettel. Als Beikost sind Vögel, Insekten
und Aas anzusehen. Als einer der wenigen Greifvögel ist der Schreiadler
oft auch "zu Fuß" auf der Jagd, im Normalfall jagt er jedoch von einem
Ansitz (Baum, Pfahl) aus.
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