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Schwarzmilan - Milvus migrans
Aussehen:
Schwarzmilane sind dunkel befiederte Vögel und wirken auf größere
Entfernung schwarz. Das Gefieder ist dunkelbraun, das helle Feld auf der
Flügelunterseite ist nicht so deutlich wie beim Rotmilan. Lediglich eine
helle Binde auf den Oberflügeln und ein grauer Kopf heben sich von
dunklen Erscheinungsbild ab.
Größe und Gewicht:
Männchen: Größe etwa 57cm, Spannweite etwa 150 cm, Gewicht 630 - 930 g
Weibchen: Größe etwa 57 cm, Spannweite etwa 150 cm, Gewicht 750 - 940 g
Vorkommen und Brut:
Der Schwarzmilan ist wohl der häufigste Greifvogel der Erde. Bis auf den
gesamten Amerikanischen Kontinent und die Antarktis ist er auf allen
Kontinenten anzutreffen. Schwarzmilane brüten gerne in Gewässernähe und
erreichen hier ihre höchsten Populationsdichten. Sie ziehen aber auch in
trockene Kultursteppen, weitab von Gewässern ihren Nachwuchs groß. Der
Horst wird meist in Laubbäumen gebaut und wie beim Rotmilan mit
verschiedenstem Unrat ausgekleidet. Anfang Mai werden 2 - 3 Eier gelegt.
Das Gelege wird 36 - 39 Tage bebrütet.
Beute:
Tote und halbtote, von der Wasserfläche aufgelesene Fische stellen die
bevorzugte Nahrung dar. Dazu kommen noch Kleinsäuger wie Mäuse, aber
auch Kleinvögel und Insekten. Aas aber auch das Beuteschmarotzen dienen
ebenfalls als Nahrungsquelle. Den Winter verbringen Schwarzmilane in
Afrika, südlich der Sahara und kommen erst Mitte März bis Anfang April
nach Deutschland zurück. Seine doch recht starke Gewässerbindung bringen
den Schwarzmilan wie auch Fisch- und Seeadler durch die durch den
Menschen verursachten Lebensraumzerstörungen und Umweltverschmutzungen
in Gefahr.
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