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Wespenbussard - Pernis apivorus
Aussehen:
Die Gefiederfärbung variiert stark und macht die Unterscheidung vom
gleichgroßen Mäusebussard schwierig. Die Körperunterseite ist weiß mit
einer oft starken, dunklen Querfleckung. Ähnlich sind auch die
Flügelunterseiten gezeichnet. Die Oberseite ist braun und die Flügel
weisen einen dunklen Hinterrand sowie 1 -3 dunkle Binden auf. Die
Stoßfedern haben eine dunkle Endbinde und an der Schwanzwurzel weitere
2-3 schmale Binden. Während das Männchen einen grauen Kopf besitzt, ist
der Kopf des Weibchens braun. Seine Kopfform und die Fänge sind auf
seine Ernährungsweise ausgerichtet. So sind die Nasenlöcher schmal und
schlitzförmig, der Schnabel schlank und relativ schwach. Die Fänge
weisen wenig gebogene, stumpfe Krallen auf.
Größe und Gewicht:
Männchen: Größe etwa 55cm, Spannweite 135-150 cm, Gewicht 630-830 g
Weibchen: Größe etwa 55 cm, Spannweite 135-150 cm, Gewicht 620-960 g
Vorkommen
und Brut:
Wespenbussarde leben in Europa außer Skandinavien, den britischen Inseln
und Teilen Südeuropas. In Asien reicht sein Verbreitungsgebiet bis zum
Jenissei und in den Iran. Seine größte Bedrohung besteht durch den
massenhaften Abschuss in Südeuropäischen Ländern, wenn er sich auf den
Weg in sein Winterquartier in Afrika macht. Als Lebensraum in
Deutschland dienen ihm Ebenen und Hügellandschaften. Auch größere
Waldgebiete werden besiedelt, sofern Lichtungen und Freiflächen
vorhanden sind, welche genügend Nahrung bieten können. Der Horst wird
meist in Laubbäumen erbaut, ist klein und meist sehr versteckt. Ende Mai
bis Mitte Juni werden 2 Eier gelegt. Das Gelege wird 30 - 35 Tage
bebrütet.
Beute:
Der Nahrungsspezialist Wespenbussard frisst - wie sein Name schon sagt -
hauptsächlich Wespen- und Hummelbruten, Larven und Insekten. Die
Wespennester werden mit den Fängen aus der Erde ausgegraben, wobei der
Wespenbussard seine Umwelt oft völlig ignoriert. Der Speisezettel wird
auch durch wirbellose Tiere, Frösche und Reptilien bereichert. Im
Spätsommer stehen auch verschiedene Früchte und Beeren auf dem
Speisezettel.
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